Bralina war im Juli 2019 auf den Galapagosinseln und möchte diesen Blog nutzen, um euch wichtige Tipps zum Backpacking auf den Galapagosinseln zu geben.

Zuerst einmal sei gesagt, dass sie Galapagosinseln ein einmaliges Erlebnis sind, das man höchstwahrscheinlich nur einmal im Leben macht. So kam es auch, dass wir unsere Zeit auf den Galapagosinseln von 5 auf 9 Tage verlängerten. Der Hin- und Rückflug kostet von Quito und Guayaquil ~400$ pro Person. Wir sind mit Latam von Guayaquil aus geflogen.

Klima auf den Galapagosinseln
Auf dem Insel Archipel herrscht ganzjährig Frühlings-Sommer Klima. Jedoch gibt es große Unterschiede, ob ihr im Sommer oder Winter verreist.  Im europäischen Winter ist es auf den Inseln sehr heiß (~30-35 Grad). Teilweise regnet es wohl auch sehr stark. Als wir im Juli dort waren, war es auf dem Archipel um die 20-25 Grad warm, sodass man nicht schwitzte, jedoch gut Schnorchelausflüge machen konnte.  Galapagos zeigt im Winter seine Landtierwelt und im Sommer seine Unterwasserwelt. Als wir da waren, waren einige Inseln sogar im roten Kleid, da der Herbst Einzug erhalten hatte.

Unterkunft auf den Galapagosinseln
Wir sind als Pärchen verreist und haben den Fokus unserer Reise auf die Ausflüge und Abenteuer gelegt. Da die Ausflüge auf den Inseln teilweise sehr teuer sind, versuchten wir, günstig zu wohnen. Du denkst, dass günstig und Galapagos ein Widerspruch darstellt? Es ist tatsächlich gut möglich auf den Inseln zu Backpacker Preisen von 10-20$ pro Person/Nacht zu schlafen. Wir haben für den Preis immer in Doppelzimmern mit eigenem Bad verbracht. Die Zimmer konnten wir am selben Tag über booking.com suchen und buchen. Für uns war es eher wichtig, zentral zu wohnen, um sich abends noch in den Städtchen aufzuhalten und möglichst nah am Hafen zu sein.

Route auf den Galapagosinseln
Am Nachmittag vor unserem Flug auf die Inseln haben wir uns in einem Café in Guayaquil das erste Mal mit dem Thema Galapagosinseln auseinandergesetzt. Die Flüge waren gebucht und wir wussten, was wir sehen wollten: Möglichst viele Tiere und eine atemberaubende Fauna und Landschaften.
Bei unseren Recherchen merkten wir ziemlich schnell, dass in vielen Foren der Hinweis gegeben wurde, man solle lange im Vorhinein eine Ausflugsroute über Galapagos festlegen. Da das jedoch so garnicht zu unserem Urlaubsstil, flexibel und frei zu sein, passte, hatten wir die Option schon abgehakt. Es war ja eh schon zu spät! 😀 Wir wussten somit, dass wir am nächsten Tag nach San Cristobal fliegen würden und hatten uns vorgenommen, dann weiter zu schauen.

Unsere ganze Planung hat auf dem aktuellsten Lonely Planet Ecuador & Galapagosinseln aufgebaut. Für uns waren es sehr nützliche Tipps über die einzelnen Inseln und ihre Besonderheiten. Insbesondere auch die unterschiedliche Flora, Fauna und Tierwelt auf den Galapagosinseln. Letztendlich haben wir die Inseln in folgender Reihenfolge bereist:
San Cristobal – Santa Cruz – Isla Isabella. Unser Hinflug ging nach Santa Cruz. Den Rückflug haben wir von Baltra (Santa Cruz) gebucht.

Ausflugspakete
Wir haben uns zuerst dagegen gestreubt, ein „All Inklusive Ausflugspaket“ zu buchen, da wir flexibel bleiben wollten. Wenn man sich in einem der zahlreichen Reiseagenturen in Puerto Ayora (Santa Cruz) beraten lässt, merkt man relativ schnell, dass es viel mehr Sinn macht, bei einem Anbieter Touren für mehrere Tage zu buchen. Es läuft nämlich auf den Galapagosinseln so, dass die Agenturen sich bei den Booten einkaufen. Jede Agentur greift auf einen Pool an Booten zu, die täglich unterschiedliche Ziele anfahren. Man muss sich dann nur entscheiden, welche Bootsklasse man gerne nutzen möchte. Wir haben bei unseren Ausflügen 5 Mal die günstigste und zwei Mal die teurere gewählt. Der Unterschied besteht darin, dass die teuren Boote viel schneller sind an einem größeren Boot (oft schon ähnlich einer Jacht) einen besseren Service bieten. Sie fahren jedoch dieselben Hotspots an.
Nachdem wir dann in der vierten Agentur einschlugen, war uns bewusst, dass uns der Guide wieder das gleiche erzählen würde, wie die drei davor auch. Da die Agenturen die Preise immer sehr spät preisgeben und erstmal erzählen was man alles so tolles erleben kann, ging bei uns ein ganzer Nachmittag drauf. Danach entschieden wir: So kann es nicht weiter gehen. Wir wollen unseren Urlaub nicht ausschließlich mit Planung, Organisation und Preisvergleich verbringen. Wir lernten Larry, einen lässigen Ecuadorianer, in einer Reiseagentur kennen. Da er uns zuerst fragte, was wir denn sehen wollten, bevor er seinen Standardtext runterbetete, bekamen wir Interesse. Schlussendlich buchten wir für 6 Tage Touren (zwischendurch 1 Tag Pause), mit genau der Abwechslung, die wir uns vorgestellt hatten: Schnorcheln, Tauchen, Landschaften, Kajak, Strände,…
Man braucht sich nicht vormachen, dass Ausflüge in einem DER Nationalparks der Welt, günstig seien. Wir zahlten somit ca. 750$ pro Person für sechs Tagesausflüge (inklusive Überfahrt nach Isla Isabela).  Als wir uns während unserer Reise mit anderen Touristen zu den Preisen austauschten, merkten wir, dass wir wohl einen guten Schnapper gemacht hatten.

3 Gedanken zu “Bralina auf den Galapagosinseln”

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